Yayoi-Periode

 

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Yayoi  bezeichnet eine Epoche, die ihren Ursprung ungefähr 300 v. Chr. hat und bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. hineinreicht. Ihren Namen verdankt sie der ersten Fundstelle einer neuen Keramikart. Diese neue Keramik unterscheidet sich in Form und Gestaltung sehr von der der Jomon-Periode. Sie ist nun wesentlich schlichter und härter, da sie bei höheren Temperaturen gebrannt wird.

Offenbar gab es um 300 v. Chr. einen erneuten Einwanderungsstrom von Korea aus, der die Menschen der Jōmon-Kultur verdrängte.

 

 

Shinto

Shintō besteht aus einer Vielzahl von religiösen Kulten und Glaubensformen, die sich an die einheimischen japanischen Gottheiten (kami) richten. Kami sind zahlenmäßig unbegrenzt und können die Form von Menschen, Tieren, Gegenständen oder abstrakten Wesen haben. Man spricht daher auch von Shintō als einer polytheistischen, animistischen oder auch theophanischen Religion.

Die Gebäude oder Verehrungsstätten des Shintō bezeichnet man als Shintō-Schreine. An der Spitze der Schreinhierarchie steht der Ise-Schrein, wo die Sonnengottheit Amaterasu, zugleich die mythische Urahnin des japanischen Kaisers, des Tennō, verehrt wird. Dementsprechend gilt der Tennō auch als Oberhaupt des Shintō. Während diese religiöse Führungsrolle des Tennō heute nur noch nominelle Bedeutung besitzt, erreichte sie in der Ära des Nationalismus vor dem Zweiten Weltkrieg ihren Höhepunkt. Dem Tennō wurde damals ein göttlicher Status zugeschrieben. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Staats-Shintō.

Nachkriegsentwicklung

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren alle japanischen Großstädte mitsamt ihren Industrieanlagen zerstört, das BIP lag nur noch auf der Hälfte des Vorkriegswerts. Die Arbeitslosigkeit lag bei über 30 Prozent und wurde nur dadurch gemildert, dass viele Arbeiter zurück aufs Land gingen.

Die SCAP ließ die gesamte Rüstungsindustrie auf zivile Produkte umstellen oder auflösen. Mischkonzerne wurden auch aufgelöst da sie als unterstützer des japanischen Nationalismus ausgemacht wurden.Holdinggesellschaften wurden (bis 1997) verboten.So bildeten Unternehmen die unter Mischkonzernen zusammen geschlossen waren neu Struckturen.

 Die japanische Regierung setzte in ihrem ersten Fünfjahrplan alle Kräfte auf den Wiederaufbau der Schwerindustrie, und konnte bereits Anfang der fünfziger Jahre das Vorkriegsniveau wieder erreichen.

Minderheiten

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  • 650.000 Koreaner die großernteils nicht die japanische Staatsangehörigkeit angenommen haben.
  • Die indigene Minderheit der Ainu auf der nördlichen Insel Hokkaido stellt heute nur noch einige zehntausend Mitglieder.
  • Die Buraku die nach der shintoistischer und budhistischer Auffassung unreine Berufe ausüben und daher augegrenzt werden.
  • Die Bevölkerung der Ryūkyū-Inseln, die historisch ein eigenständiges Reich mit eigener Kultur und Sprache bildeten.
  • Eine weitere Minderheit sind japanischstämmige Südamerikaner, meist Brasilianer, die wieder in das Land ihrer Vorfahren eingewandert sind.
  • Weiter leben in Japan zahlreiche Gastarbeiter aus der arabischen Liga, Indien, Südostasien und Brasilien.